Fahrradberater

Die folgenden Guides sollen dir helfen das richtige Fahrrad für dich zu finden. Solltest du Fragen haben freuen wir uns wenn du uns kontaktierst oder uns in einer unserer Filialen für eine persönliche Beratung besuchst!

E-Bikes

Die Frage ob E- Bike oder nicht stellen sich heute sehr viele Kunden. E-Bikes erleben einen großen Boom und scheinen normale Fahrräder in manchen Bereichen fast abgelöst zu haben. Es gibt sie in allen gängigen Formen und Varianten, vom E-Mountainbike zum E-Rennrad, Kinderräder, Trekking und Cityräder mit Elektrounterstützung bis hin zu E-Lastenrädern als kleinen Autoersatz.
E-Bikes bieten elektrische Tretunterstützung bis 25 kmh und schalten sich oberhalb dieser Geschwindigkeit ab. Zudem kann meist in drei Stufen gewählt werden wie stark die Unterstützung ausfällt oder diese natürlich auch ganz abgestellt werden. Betrieben und geladen werden die Bikes über einen Akku, der bei vielen Modellen auch entnehmbar und z.B. mit einem Zweitakku ausgetauscht werden kann. Das verdoppelt die Reichweite. Steile Anstiege, das Alter oder noch nicht vorhandene Kondition sind mit E-Bikes kein Hindernis mehr. Allenfalls die höhreren Anschaffungskosten und das höhere Gewicht sind offensichtliche Nachteile von E-Bikes.
In den nachfolgenden Guides erfährst du alles zu den jeweiligen Fahrradtypen und deren Einsatzzwecke und kannst dir selbst einen Überblick darüber verschaffen, welches Rad am besten zu dir passt. Die Beschreibungen zu den jeweiligen Fahrradtypen sind sowohl für E-Bikes als auch für nicht motorisierte Fahrräder gültig, wobei speziell bei vollgefederten Mountainbikes die "Treteffizienz" durch den Motor etwas vernachlässigt werden kann.
Solltest du Fragen haben freuen wir uns wenn du uns kontaktierst oder uns in einer unserer Filialen für eine persönliche Beratung besuchst!

Mountainbike

Hardtails sind Mountainbikes mit einer Federgabel vorn aber ohne Federung durch einen Dämpfer hinten. Hardtails sind in der Regel leichter und effizienter als Vollgefederte Mountainbikes (Fullys) und eignen sich besser für Fahrten auf Straßen und einfachen Forstwegen, vor allem für lange Strecken. Hardtails bieten durch den fehlenden Dämpfer aber auch weniger Komfort und fordern den Fahrer deutlich mehr im anspruchsvollen Gelände bergab.
Aufgrund des simpleren Aufbaus schätzen viele Fahrer bei Hardtail Mountainbikes den deutlich geringeren Wartungsaufwand und niedrigeren Anschaffungskosten.

Fullys sind vollgefederte Mountainbikes mit einer Federgabel vorn und einem Dämpfer hinten. Der Fokus liegt auf Komfort und guten Abfahrtsqualitäten im Gelände. Der Federweg reicht von 80mm vorn und hinten bei Cross Country Mountainbikes bis hin zu 200mm Federweg vorn und hinten bei Downhill Mountainbikes.
Auch bei Rückenproblemen können Fullys helfen Stöße vom Untergrund abzufedern. Dafür reicht jedoch meist schon federweg von ca. 100mm um nicht zu viel Effizienz zu verlieren - das "weiche" Gefühl der Federung lässt sich in diesem Fall einfach über die EInstellung des Dämpfers erreichen, nicht über die Summe des Federwegs. Viel Federweg bietet nur Vorteile wenn du in dementsprechenden Gelände unterwegs bist. Ein Fahrrad mit 180mm Federweg ist absolut über jedes Ziel hinaus, solltest du nicht in Anspruchsvollem Gelände wie z.B. Bikeparks oder ähnlichem unterwegs sein.
Fullys decken somit eine breite Palette von Bedürfnissen und Anforderungen im Mountainbikesport ab – Cross Country, Trail, All-Mountain, Enduro, Freeride und Downhill Mountainbikes, mit und ohne Elektromotor. Besuche uns in einer unserer Filialen um genau das richtige Mountainbike für deinen Einsatzzweck zu finden.
Eine Auflistung der verschiedenen Typen und Nutzungsbereiche von Mountainbikes findest du hier:

Sport Mountainbikes sind dein Ticket in die Natur! Ob Schotterwege, leichte Trails oder lange Ausfahrten mit vielen Höhenmetern, unsere Sport Mountainbikes sind leicht, effizient und sind dein Einstieg in die Welt des Mountainbikens.
In der Regel haben unsere Sport Mountainbikes 100mm Federweg vorn, sind leichter als die meisten Vollgefederten Mountainbikes und sind mit einem Aluminiumrahmen erhältlich.

Cross Country und Marathon Mountainbikes sind die Langstrecken und Rennorientierten Mountainbikes. Cross Country Mountainbikes werden sowohl als Hardtails (nur vorn gefedert) aber auch als „Fullys“ (vorn und hinten gefedert), produziert. Es geht um maximale Effizienz und minimales Gewicht, genau die richtigen Bikes um fleißig Kilometer und Höhenmeter zu sammeln!

Von Cross Country Rennen bis hin zu Langstrecken Marathons decken diese Bikes alles ab. Cross Country Hardtails sind noch leichter und effizienter als vollgefederte Marathon Bikes. Fullys sind dafür komfortabler, vorallem wenn der Untergrund rauer wird und sind somit vorallem bei langen Strecken im Vorteil. Der Federweg, vorn und hinten, ist meist im Bereich von 80-100mm. Übliche Laufradgröße ist 29 Zoll für maximale Effizienz und verbessertes Überrollverhalten. Der Rahmen besteht meistens aus Carbon, ist damit extrem leicht und bietet die beste Kombination aus Steifigkeit und Gewicht.

Trail Bikes – die Alleskönner abseits der Wege! Trail Bikes haben zwischen 120 und 150mm Federweg und sind vorn und hinten gefedert. Der Fokus dieser Bikes liegt auf Fahrten abseites der Wege, von Alpencross bis leichtem Bikepark Einsatz. Sie bieten viel Fahrspaß bergab, sind effizient bergauf und bieten auch bei langen Touren   Fahrspaß, Effizienz und Komfort.
Bei der Laufradgröße boomt 29 Zoll, vorallem in der Abfahrt. Mehr Sicherheit und Stabilität, gleichtzeitig mehr Traktion auf den Rädern im Gelände. 27,5 Zoll ist trotzdem nach wie vor ein Garant für Fahrspaß, Agilität und Action auf dem Trail!

Enduro Bikes sind die großen Brüder der Trail Bikes. Mehr Federweg, von 150-170mm, vorn und hinten gefedert und mit Fokus auf Abfahrten im Gelände. Noch immer komfortabel bergauf, liegt der Fokus auf Fahrspaß und Action bergab!
Von Touren bis hin zu harten Bikepark Einsätzen bieten dir Enduro Bikes endlose Möglichkeiten!

Freeride Bikes legen den Fokus noch stärker auf die Abfahrt, der Federweg beträgt meist 170-180mm, machen aber noch mehr Kompromisse bei der Treteffizienz.

Auch hier boomt 29 Zoll für noch mehr Geschwindigkeit und Laufruhe im anspruchsvollen Gelände. Vorallem für den Bikepark ist aber auch 27,5 Zoll extrem beliebt da die kleineren Laufräder wendiger und verspielter sind und sich besser zum tricksen eignen.

Du stehst auf pure Action? Downhill Bikes haben ein Ziel – maximale Geschwindigkeit bergab! Die Bikes haben 190-200mm Federweg, lange Rahmen für viel Laufruhe im harten Gelände und eine aggressive Geometrie damit du die Bremsen offen lassen kannst. Downhill Racing, fette Sprünge und epische Bikeparkausflüge, unsere Downhill Bikes sind das Maß der Dinge!
Du hast die Qual der Wahl, 27,5 Zoll für die fetten Tricks und die größten Sprünge, oder 29 Zoll für noch mehr Stabilität und Geschwindigkeit auf den schwierigsten Strecken.

Bitte beachte das sich Downhill Bikes selbst in der Ebene nur bedingt zum treten eignen da du den Sattel normalerweise gar nicht weit genug ausfahren kannst. Downhill Bikes sind spezifische Spezialisten für Bikeparks und ausschließlich für Abfahrten geeignet. Hier brillieren sie mit bestmöglicher Abfahrtsperformance und maximaler Geschwindigkeit!


Aktuelle Mountainbikes werden fast ausschließlich in zwei Laufradgrößen produziert - 29 Zoll und 27,5 Zoll. 29 Zoll Räder sind laufruhiger über Unwegsamkeiten im Gelände wie z.B. Steine und Wurzeln. Gleichzeitighalten sie die Geschwindigkeit besser und bieten durch die größere Kontaktfläche zum Boden mehr Traktion, bergauf und bergab. Du hast als Fahrer mehr das Gefühl im Bike integriert, zwischen den Rädern zu stehen, vor allem in der Abfahrt.

Diese Vorteile erkaufst du dir durch ein höheres Gewicht bei Reifen und Felgen, welches du vor allem bergauf und in der Ebene beim Treten spürst. Zudem sind die größeren Laufräder weniger wendig und laden weniger zum spielen mit dem Gelände ein.

Sollte dein Fokus also eher auf maximalem Fahrspaß im Gelände liegen, du bereit bist auf dem gleichen Trail dafür etwas langsamer unterwegs zu sein und dein Rad möglichst leicht sein soll, sind 27,5 Zoll Mountainbikes voraussichtlich besser geeignet.
Sind Geschwindigkeit, Effizienz im Gelände und maximale Fahrstabilität dein Wunsch und du bist bereit kleine Einbußen bei der Agilität und dem Gewicht zu machen, sind 29 Zoll Mountainbikes voraussichtlich besser für dich geeignet.

In jedem Fall ist das tatsächliche Modell zu betrachten da auch viele andere Faktoren wie Geometrie, Fahrwerk, Mountainbike Typ etc., eine große Rolle bei dem Fahrverhalten deines Rades spielen. Dies trifft insbesondere auf Fullys zu.
Ein 27,5 Zoll Mountainbike mit 180mm Federweg vorn und hinten, wird in jedem Fall trotzdem deutlich laufruhiger und komfortabler in anspruchsvollem Gelände sein, als ein 120mm 29 Zoll Mountainbike. Umgekehrt gilt das gleiche bei der Agilität oder dem Gewicht.
Natürlich stehen wir dir jederzeit für eine professionelle Beratung zur Verfügung. Idealerweise besuchst du uns in einer unserer Filialen wo wir genau mit dir über deine Bedürfnisse sprechen können!

Bis auf wenige Ausnahmen werden Fahrradrahmen heutzutage aus Aluminium oder Carbon hergestellt, wobei beide Materialien ihre Vor- und Nachteile haben.
Vereinfacht gesagt ist Aluminium schwerer und dafür günstiger, Carbon deutlich leichter aber auch deutlich teurer. Bei dem Rahmen kann der Unterschied durchaus 1kg sein!
Carbon ist zudem steifer und verwindet sich beim Fahren weniger, kann in unebenem Gelände aber auch weniger Komfort bieten als ein Alurahmen.
Carbon ist auch nicht weniger Stabil als Aluminium. Jedoch verformt sich Aluminium bei einem Einschlag und hinterlässt meistens „nur“ eine Delle, ein Carbonrahmen bricht unter zu starker Last und kann nicht mehr genutzt werden.
Vor- und Nachteile hängen auch stark vom jeweiligen Fahrradtyp und deinen Anforderungen und sogar vom expliziten Fahrrad ab. Idealerweise besuchst du uns in einer unserer Filialen - wir beraten dich gern professionell vor Ort und finden mit dir gemeinsam das passende Fahrrad genau für deine Anforderungen!


Rennrad & Gravel

Leicht, leichter , Rennräder! Wenn geringstes Gewicht und maximale Effizienz für dich Priorität haben, sollte die Wahl auf ein Rennrad fallen.

Rennräder sind das leichteste was die Radwelt zu bieten hat. Sie sind der ideale Partner für lange Strecken, Straßenrennen und die richtig großen Berge.

Rennräder sind Spezialisten und erfordern eine gewisse Fitness. Die Fahrposition ist sehr tief und gestreckt, das führt schneller zu Rückenproblem als z.B. die fahrposition auf einem Gravelbike, einem Mountainbike oder gar einem Trekkingrad.

Sind dir entspannte Ausfahrten wichtiger als sportliche Höchsleitungen, bist du mit einem der genannten Radkategorien besser beraten. Es gibt jedoch auch beim Rennrad Unterschiede, Endurance Rennräder sind komfortablerer Versionen des Rennrads und haben eine komfortablere, immer noch sehr sportliche, Fahrposition.

Gravel Bikes sind der aktuelle Star der sportlichen Fahrräder.

Als ein mix aus Rennrad, Endurance Bike und Mountainbike, sind sie für viele Fahrer der perfekte sportliche Allrounder.

Gravel Bikes sind etwas schwerer als Rennräder, haben jedoch breiterer Reifen und eine Geländetaugliche Ausstattung. Das bietet Komfort auf Schotter und abseits von Straßen. Gleichzeitig sind sie ähnlich Effizient wie Rennräder auf der Langstrecke. Die Sitzposition ist ebenfalls komfortabel, deutlich aufrechter als Rennräder, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie ein Mountainbike.

Sie vereinen Komfort und Effizienz, mit Geländetauglicher Robustheit. Lange "Rennradtouren" können hier mir Fahrten abseits von Straßen kombiniert werden - endlose Möglichkeiten!


Trekking & Crossrad Guide

Trekking Bikes sind die idealen Begleiter für lange Touren. Ausgestattet mit Lichtanlagen, Gepäckträger und einer komfortablen Geometrie lassen sich genug Gepäck für lange- und auch mehr tägige Touren transportieren.

Für wirklich lange Radreisen gibt es zudem spezielle Reiseräder welche noch mehr Transportmöglichkeiten aufweisen und dementsprechend robust gebaut sind.

Trekking Bikes gibt es mit- und ohne E-Motor. Als E-Bike sind ihrere Streckenwahl keine Grenzen mehr gesetzt, jedoch müssen insbesondere bei sehr langen Touren Akkukapazität und Lademöglichkeiten berücksichtigt werden.

Einer großen Beliebtheit erfreuen sich auch Crossräder. Sie vereinen die Technik von Mountainbikes und Trekking Rädern. Mit einer etwas sportlicheren Fahrposition und geländetauglicher Bereifung und Ausstattung, steht Ihnen auch Abenteuern abseits von Wegen nichts mehr im Weg!
Crossräder besitzen zumeist eine sehr große Bandbreite bei der Schaltung und kräftige Scheibenbremsen für die Abfahrt. Damit sind sie auch bestens geeignet um Berge zu bezwingen und bieten ausreichend Sicherheit bei der Fahrt bergab zurück ins Tal.

Auch Crossräder gibt es mit- und ohne E-Motor. Mit dem E-Crossrad sind auch entlegenere Almen problemlos zu erreichen!


Das richtige Kinderfahrrad

Das richtige Kinderfahrrad: Worauf muss ich achten?

Bei der Auswahl des richtigen Kinderfahrrads ist besonders Acht zu geben, dass das Fahrrad nicht nur kindergerecht ausgestattet ist sondern auch den individuellen Fähigkeiten und Ansprüchen des Kindes entspricht. Wir haben die wichtigsten Punkte zum Thema Kinderfahrrad für Dich hier zusammengefasst. Selbstverständlich stehen Dir unsere Mitarbeiter gerne auch persönlich, telefonisch oder per Mail mit Rat und Tat bei der Auswahl des richtigen Fahrrads zur Seite.

Sicherheit und Schutz - Was sind wichtige Merkmale des Kinderfahrrads?

Kinderfahrräder bieten grundsätzlich extra Schutz und Sicherheit um sicherzustellen, dass dem Fahrerlebnis des Kindes nichts im Wege steht. So sind zum Beispiel Fahrradkette und Zahnkränze extra geschützt um Verletzungen vorzubeugen. Zudem garantieren ergonomische Sicherheitslenkergriffe und besondere Bremssysteme sowie abgerundete Kanten sicheren Fahrspaß. Neben den besonderen Sicherheitsmerkmalen eines guten Kinderfahrrads, spielt aber auch das Gewicht eine wichtige Rolle. Ein geringes Eigengewicht ist entscheidend für den Fahrspaß der Kinder. Hier hat vor allem der österreichische Kinderradhersteller woom die Nase vorn – mit nur 5 kg Eigengewicht (woom 2) produziert er ganz unter dem Motto „kinderleicht ist kindgerecht“ das leichteste Serien- Kinderrad der Welt (40% leichter als handelsübliche Kinderräder).


Grundsätzlich gilt, dass Kinder das Fahrradfahren wesentlich einfacher lernen, wenn zuvor die Balance auf einem Laufrad trainiert wird. Wenn einmal das richtige Gefühl für die Balance gefunden ist, gelingt der Umstieg auf das erste Kinderfahrrad ganz mühelos und intuitiv!

Die richtige Größe - welche Grösse ist beim Kinderfahrrad richtig?

Die richtige Größe ist die Grundvoraussetzung beim Fahrrad-Kauf. Im Gegensatz zu Erwachsenen spielt bei Kindern die Rahmengröße noch eine nebensächliche Rolle, entscheidend ist hier dafür die Laufradgröße in Zoll. Durch die Körpergröße und die Schrittlänge (Innenbeinlänge) lässt sich die richtige Größe in Zoll auch ganz einfach von zuhause aus ermitteln.

So ermittelst du die richtige Größe

So ermittelst Du die Schrittlänge:

Um die Schrittlänge zu messen, wird ein Maßband oder Zollstock sowie ein Buch benötigt. Das Kind stellt sich ohne Schuhe, ohne Hose und ggf. auch ohne Windel mit dem Rücken an eine Wand. Das Buch wird nun senkrecht mit dem Buchrücken zur Wand zwischen den Beinen des Kindes ausgerichtet. Nun wird das Buch vorsichtig, aber mit sanftem Druck nach oben in den Schritt geführt. Zu guter Letzt muss nur mehr der Abstand zwischen Fußboden und der Oberkante des Buches gemessen werden und man erhält die Schrittlänge des Kindes.

Unterhalb findest du eine Tabelle zur Größenorientierung, es sollte aber unbedingt auch selbst gemessen werden da Kinder gleichen Alters auch sehr unterschiedlich entwickelt sein können:

 

Körpergröße
ab 95 cm
ab 100 cm
ab 105 cm
ab 110 cm
ab 120 cm
ab 135 cm
ab 140 cm

Kindesalter
ab ca. 3-4 Jahre
ab ca. 4 Jahre
ab ca. 4,5 Jahre
ab ca. 5 Jahre
ab ca. 6-7 Jahre
ab ca. 8 Jahre
ab ca. 10-11 Jahre
Schrittlänge

ca. 40 cm
ca. 44 cm
ca. 46 cm
ca. 48 cm
ca. 55 cm
ca. 69 cm
ca. 78-80 cm 

Fahrradgröße 
12 Zoll
14 Zoll
16 Zoll
18 Zoll
20 Zoll
24 Zoll
26 Zoll

Für die optimale Passform des Fahrrads sollte die Sattelhöhe des Kinderfahrrads so eingestellt sein, dass beide Beine des sitzenden Kindes den Boden gut erreichen können und nur die Fersen leicht in der Luft sind. Der beidseitige Bodenkontakt ist besonders für die ersten Fahrversuche unverzichtbar, da er dem Kind die zu Beginn benötigte Sicherheit vermittelt. So steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg!

Sicherheit beim Radfahren - der Helm ist Pflicht!


In Österreich gilt beim Fahrradfahren eine Helmpflicht für Kinder unter 12 Jahren – egal ob das Kind selber radelt oder im Kindersitz, Anhänger oder Lastenrad mitfährt wird. Der Fahrradhelm sollte daher auch vom ersten Tag an getragen werden. Auch Eltern sollten als Vorbilder wirken und selbst beim Radfahren immer Helm tragen.

Folgende Dinge sollten beim Kauf grundsätzlich beachtet werden:

  • Helme mit hellen, leuchtenden Farben oder reflektierenden Aufklebern und Materialien sind aufgrund der besseren Sichtbarkeit zu bevorzugen.
  • Kinderhelme sollen nicht zum „Hineinwachsen“ gekauft werden. Der Helm muss von Beginn an gut sitzen, nur so ist ein ausreichender Schutz gewährleistet.
  • Empfehlenswert ist auch darauf Acht zu geben, dass der Verschluss des Riemensystems leicht zu öffnen ist um zu garantieren, dass auch das Kind gut damit zurechtkommt.
Grundsätzlich gilt, dass Kinder beim Kauf des Helms auch dabei sein sollten um die ideale Passform sicherstellen zu können. Du findest hier aber auch eine kurze Anleitung um den Kopfumfang mit einem flexiblen Maßband von zuhause aus zu messen, um so die passende Helmgröße bestimmen zu können.

Kopfumfang messen - so geht’s:

Das Maßband legt man am Hinterkopf an und führt es über den Ohren entlang circa 1 bis 2 cm über den Augenbrauen zusammen um so die breiteste Stelle des Kopfs zu messen. Es darf hier allerdings nicht in den Nacken fallen oder zu weit oben an der Stirn sitzen. Es empfiehlt sich mehrmals zu messen um ein korrektes Ergebnis und einen konkreten Mittelwert zu bekommen. Anhand des gemessenen Kopfumfangs kann man dann die richtige Helmgröße für das Kind auswählen.
Besonders empfehlenswert ist der WOOM Kinderhelm, welcher speziell für die Bedürfnisse von Kindern entwickelt wurde und den Kopf somit perfekt schützt. Der woom Kinderhelm bietet dank besonders tief gezogener Helmschale nicht nur einen optimalen Schutz für Stirn, Schläfen und Hinterkopf sondern auch durch das speziell entwickelte Aufprallschutz-Visier einen Rundumschutz für den Kinderkopf! Darüber hinaus kann der Helm mittels tauschbarer Polster und Drehverschluss entsprechend der individuellen Kopfgröße des Kindes angepasst werden. Der einfach zu bedienende Fidlock®-Magnetverschluss ist auch von Kinderhänden einhändig und mit Handschuhen bedienbar – und das sogar ganz ohne Einzwicken von Haut oder Haaren! Praktisch sind auch die runden Kordeln, welche sich dank ihrer Form nicht verdrehen können und somit den Tragekomfort erhöhen. Dank der zahlreichen Belüftungslöcher bewahren Kinder auch im Sommer einen kühlen Kopf. Der woom Helm ist in fünf hellen, leuchtenden Farben (rot, gelb, lila, grün, und blau) erhältlich und ist somit nicht nur sehr trendig sondern sorgt in Kombination mit dem reflektierenden woom Logo auch für die nötige Sichtbarkeit im Straßenverkehr. 

Den woom Kinderhelm gibt es in den Größen S (48 – 53 cm), M (52 – 56 cm) und L (55 – 60 cm).